Seite auswählen

Freiheit bedeutet Verantwortung. Das ist der Grund, weshalb die meisten Menschen sich vor ihr fürchten. G.B. Shaw

 

Diesen Spruch klebte ich, bevor ich die Reise antrat, auf meine Weltkarte. Und nach wie vor wirken diese wenigen Worte. Diese Worte haben eine große Bedeutung für mich.

 

Denn in die Freiheit zu gehen, bedeutet: Für alles die alleinige Verantwortung zu übernehmen. Für alles was passiert. Für jede getroffene kleine wie große Entscheidung.

 

Wenn du die Freiheit wählst, so wie ich, auf Reisen zu gehen und alles aufzugeben – Job und Eigentum – sowie Familie und Freunde zurückzulassen, – gibt es im Hintergrund Null Sicherheiten.

 

Für mich fühlt es sich derzeit richtig an. Stimmig. Frei zu sein. Jeden Tag aufs Neue entscheiden: Was ich mache. Wohin ich gehe.

 

Und ich weiß: Ich kann mich jederzeit wieder aufs Neue entscheiden. Möchte ich einen fixen Job und ein regelmäßiges Einkommen, dann werde ich Arbeit finden. Möchte ich ein kleines Haus besitzen, dann werde ich ein Häuschen finden.

 

 

Doch es gibt auch eine Schattenseite:

 

Frei wie ein Vogel zu sein, bedeutet auch die Familie und Freunde zurück zu lassen. Loslassen ist ein schwieriger und mit Schmerzen verbundener Prozess. Für Dich. Für Deine Familie. Für Deine Freunde.

 

Es gibt Tage, da sehnst du dich nach einer starken Schulter. Und niemand ist vor Ort. Auch online ist gerade keiner erreichbar. Du fängst an zu zweifeln. Zu hinterfragen. Und für kurze Zeit findest du deine Freiheit gar nicht so toll.

 

Menschen, Wegbegleiter, begegnen dir und erzählen dir tolle Storys. Dabei verfolgen diese ihre eigenen Ziele. Was auch immer diese sind. Du lässt dich auf das Spiel ein. Und oftmals braucht es eine Zeit, um zu verstehen, dass es nicht dein Spiel ist, dass für dich gut ist. Und wieder ist loslassen und Abstand nehmen das Beste. Auch wenn schmerzhafte Gefühle ausgelöst werden.

 

Doch auch diese Gefühle wollen gehört werden. Gefühlt werden.

 

Treten bei mir diese Gefühle auf, so nehme ich mich diesen an. Ich lasse diese zu. Höre hin und hinterfrage. Und finde einen Weg damit umzugehen.

 

Ich gehe in die Natur. Ich schreibe. Ich meditiere.

 

Fühle in mich hinein und entscheide dann, was jetzt für mich richtig ist. Was mir gut tut. In diesem Moment.

 

Immer mit dem Wissen: Ich kann mich jederzeit aufs Neue entscheiden. Alle Entscheidungen mache ich, und gefallen mir diese nicht, dann hinterfrage ich diese.

 

Dies ist ein laufender Prozess.

 

Und bedeutet auch: Viel Gedankenarbeit. Es strengt an. Kostet Energie.

 

Oft denke ich mir: Ach wie einfach war es, als ich noch mitgeschwommen bin. Fast alles war vorgegeben. Ich folgte einfach Guidelines und Richtlinien. Oder meinem Partner. Dachte nicht an links oder rechts. Folgte einfach. Jemand anderen. Ob beruflich oder auch privat. Ich hinterfragte wenig. Das war leicht.

 

Doch glücklich machte es mich nicht. Ich war Abhängig. Hatte wenig Freiheiten.

 

Derzeit genieße ich voll und ganz meinen Lebenswandel. Lache. Und lebe meine Freiheit. Auch wenn ich jetzt viel mehr Verantwortung trage. Ich bin mir bewusst, dass ich alleine die Entscheidungen treffe. Niemanden im Außen kann ich die Schuld geben. Ich alleine bin für alles verantwortlich.

 

Egal, welchen Weg du auch einschlägst. Welche Personen – offline und online – dir in den Weg kommen und die FREIhEIt vorleben, sei dir bewusst: Jede Entscheidung, welche du triffst, triffst du. Nicht die andere Person.

 

Denn jeder versteht unter FreiHEIT etwas anderes.

 

Finde deinen eigenen Weg. Was FreiheIT für dich bedeutet. In welchen Lebensbereichen: Karriere/ Beruf, Gesundheit, Beziehungen, Finanzen und Emotionen möchtest du FREI sein?

 

Nicht die großen Schritte im Leben sind von Bedeutung. Die kleinen Schritte sind die kraftvollsten. Jeder kleine Schritt, welcher dich glücklich macht. Das ist Freiheit. Deine eigene Freiheit.

 

Freiheit sollte auch gut durchdacht werden. Ich nahm mir ein Jahr Zeit. Um für mich FREIheIT zu definieren. Um zu entscheiden, wie ich meine Freiheit leben möchte. Wie ich künftig arbeiten möchte. In welchen Lebensbereichen ich unglücklich war und frei sein wollte. Ein Jahr lang, lernte ich mich kennen. Um diese wichtige Entscheidung für mich zu treffen.

 

Daher folge nicht blind anderen. Auch nicht mir. Denn jeder hat eine eigene Vorstellung von Freiheit. Vertraue auf dich. Deinem Gefühl. Und stehe zu deiner Entscheidung. Denn jederzeit ist es dir möglich deine Entscheidung zu ändern.

 

Dein Leben – Deine Freiheit – Deine Verantwortung

 

Überlege daher gut. Dann lache und gehe los in deine Freiheit. In dein Leben. Und übernimm die volle Verantwortung für deine Entscheidungen.

Denn mit einem Lachen gelingt: Jede Verantwortung – jede Aufgabe spielerisch und einfach.

 

Awake, Smile & Walk on

Andrea

 

P.S.: Du willst wissen, wie du in deine persönliche Freiheit los gehst? Dann schreibe mir smile@andreaensmann.com und wir reden.